Armut in jeder Form und überall beenden

Das Ziel der Vereinten Nationen, Armut in jeder Form und überall zu beenden, bezieht sich hauptsächlicht auf die arme Bevölkerung in den Länder des Globalen Südens.

Doch möchte ich Armut für unsere Zwecke weiter fassen. Der Begriff Armut ist nicht so leicht zu definieren. Wenn wir davon sprechen, dass Menschen arm sind, wenn sie um das reine Überleben kämpfen, dann sind wir zumeist im Globalen Süden. Allerdings gibt es auch den Begriff der „relativen Armut“. Denn es gibt ja auch in Ländern mit Wohlstand das Phänomen der Armut.

Unternehmerische Armut

Und es gibt auch unternehmerische Armut. In den Anfangszeiten meiner Selbstständigkeit hat mein unternehmerisches Tun nichts abgeworfen. Wobei: „Nichts“ ist hier übertrieben. In den ersten Jahren habe ich nur Geld in das Unternehmen hineingesteckt. Ganz abgesehen von meiner Zeit, den Nerven und den schlaflosen Nächten. Ich weiß, man nennt diesen Vorgang investieren. Doch weiß ich auch, dass es bei vielen Selbstständigen und Unternehmern niemals so weit kommt, dass es einen nennenswerten „Return on Investment“ gibt.

Die Geschichten von Selbstständigen, die sich aufgerieben und abestrampelt haben, ohne je in die Richtung des berühmten Grünen Zweigs zu kommen, sind Legion. Mike Michalowicz erzählt eine Geschichte nach der anderen sowohl im Pumpkin Plan als auch in Profit First. Und sein erklärtes Ziel ist es, mit Hilfe von Profit First, unternehmerische Armut zu beenden.

Unternehmerische Armut steht für die vielen Selbstständigen, die vielleicht auf dem Papier – der BWA – schwarze Zahlen schreiben, aber kaum wissen, wovon sie leben sollen. Für diejenigen, die sich kein Gehalt entnehmen oder nur ein sehr geringes – und von ihrer Bank gesagt bekommen, sie lebten über ihre Verhältnisse (ja, ist mir passiert!). Für diejenigen, die ihrem Team mehr Gehalt bezahlen, als sie sich selbst gewähren – weil sie es sich nicht leisten können, mehr zu bezahlen und sich ihren Mitarbeitern gegenüber in der Verantwortung sehen. Und natürlich auch für diejenigen, die keine schwarzen Zahlen schreiben – auch nicht in der BWA – und trotzdem  „irgendwie“ versuchen müssen, ihre Krankenkassenbeiträge zu bezahlen. Schließlich wollen sie der Allgemeinheit nicht auf der Tasche liegen.

Es gibt viele Gründe, warum Selbstständige und Unternehmer in einer solchen Situation sein können. Und die wenigsten haben mit unternehmerischer Inkompetenz zu tun.

Doch ist es gut zu wissen, dass man nicht allein ist, wenn man in einer solchen Situation steckt. Und dass es einen Ausweg gibt. Mit Profit First kann jedes Unternehmen auf den Pfad der rentablen Zukunft geführt werden. Solltest Du in einer derart angespannten Lage sein, überwinde Dich und sprich mich an. Oder wende Dich direkt an die erste Profit First Professional Deutschlands: Benita Königbauer. Wir sind nicht nur für die Unternehmer und Selbstständigen da, die schon alles können und wissen …

Für Dich, für die Welt

Erst wenn es Dir in Deinem Unternehmen stabil gut geht, bist Du in der Lage auch anderen nachhaltig zu helfen! Es ist nämlich niemandem damit geholfen, wenn Du großes Fundraising betreibst und anschließend durch alle sozialen Netze plumpst. Oder mit Hartz IV am Existenzminimun herumschrabbst.

Und stell Dir vor, was Du alles ausrichten kannst, wenn Dein Unternehmen läuft wie ein geölter Blitz: Du kannst verschiedene Organisationen unterstützen, um Armut in jeder Form und überall zu beenden, oder selbst aktiv werden, um Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen. Denn wie das geht, wissen (erfolgreiche) Unternehmer!


Wie siehst Du das? Welche Ideen hast Du, um das 1. der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen?

 

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