Was heißt hier „fair“?

Sinn | Macht | Gewinn Ich freue mich schon auf den Kongress Sinn | Macht | Gewinn vom 6.-8. September im Landgut Stober in der Nähe von Berlin. Ich bin mit meinem eigenen Workshop vor Ort. Und ich darf ganz viele tolle Unternehmerinnen und Unternehmer kennen lernen – und alte Bekannte wiedertreffen: Es wird ein Fest!

Meinen eigenen Workshop „Fair oder erfolgreich?“ muss ich noch mit Leben (also mit Inhalten) füllen. Dazu habe ich mir überlegt, mich an einigen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu orientieren, die ich gestern kurz angetippt habe. Ich bin sehr gespannt, wie die Rückmeldungen dazu ausfallen werden.

Mir ist wichtig, dass die 17 Ziele nicht abgehoben sind und weit weg von unserem täglichen Tun. Dass es nicht „Die Politik“ ist, die dafür verantwortlich ist, dass unsere Welt lebenswert und bewohnbar ist und bleibt. Wir alle, jeder und jede Einzelne dürfen unser Teil dazu beitragen. Und – so jedenfalls meine Idee – wir dürfen Spaß daran haben!

Lebensfreude als Teil des unternehmerischen Erfolgs

Für mich ist Spaß ein wichtiger Bestandteil meines täglichen Tuns. Ich meine dabei nicht die Art von Spaß, den ich habe, wenn ich mir den Wind ins Gesicht wehen lasse (obwohl das natürlich auch wichtig ist!). Sondern ich meine die tief empfundene und erfüllende Freude an sinnvoller Arbeit. Als Selbstständige oder Unternehmer weißt Du sicher, was ich meine. Ich meine dabei auch nicht in erster Linie die Selbstverwirklichung, die so sehr auf sich selbst gerichtet ist. Es ist eher das Umgekehrte: Selbstwirksamkeit meinetwegen. Oder auch „Fremdwirksamkeit“, denn es geht zwar darum, dass ich wirksam werde, aber nicht für mich oder jedenfalls nicht nur für mich, sondern für andere: Kunden oder die Menschheit. Such Dir etwas aus. Im Grunde ist dies das spirituelle Element des Unternehmertums. Und wenn das gelingt, wenn unser unternehmerisches Handeln einen übergeordneten Sinn hat, wenn wir damit Verantwortung übernehmen und verantwortungsvoll eine Rolle in der Welt spielen – dann ist das in meinen Augen die reine Freude!

Was können wir uns Sinnvolleres vornehmen, als mit unserem unternehmerischen Handeln nachhaltig positiv auf die Welt zu wirken? Ich kann mir kaum etwas Besseres vorstellen. Damit dieses Positive aber nicht abstrakt bleibt, können wir die 17 Ziele der Vereinten Nationen so wenden, dass sie uns klare Leitlinien bieten. Nicht alles lässt sich problemlos für ein Unternehmen wenden. Und ich bin weit davon entfernt, immer „nur“ Spenden zu fordern. Spenden helfen, klar. Aber auf Dauer kann kein Unternehmen nachhaltig wirtschaften, wenn es sich nur darauf fokussiert vor sich hinzuwurschteln und dann zu spenden. Geld – oder auch Zeit – zu geben, macht nach meinem Dafürhalten auch Sinn. Jedoch nur, wenn ich zunächst dafür sorge, dass es mir, meiner Familie und meinem Unternehmen nachhaltig gut geht. Was das bedeutet, dass es uns „gut geht“, können wir ebenfalls anhand der 17 Ziele anschauen.

Wir werden sehen, wie es in meinem Workshop gelingt: Ich freue mich schon drauf!

 

 

 

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